Luftfilter
Der originale Luftfilter des EuroFire sitzt ab Werk am Rahmen und wird über eine Art Schnorchel an der originalen Rückwand nach oben geführt. Da die originale Rückwand nicht weiterverwendet wurde und sowohl der Schnorchel als auch die Rückwand eine entsprechende Biegung besitzen, ließ sich dieses System nicht mehr sinnvoll übernehmen. Zusätzlich nahm der Luftfilter am Rahmen unnötig viel Platz ein.
Ich habe mich daher dazu entschieden, den Luftfilter an die spätere Wohnkabine zu verlegen und die Ansaugung anschließend nach oben zu führen.
Nach längerer Recherche fiel meine Wahl auf den D090280 Luftfilter (PowerCore PSD 90°), der sich gut in das geplante Konzept integrieren lässt.


Kleiner Einschub:
Heute würde ich den originalen Luftfilter vermutlich beibehalten und stattdessen einen eigenen Schnorchel bauen. Das Versetzen des Luftfilters war am Ende aufwendiger und teurer als geplant. Hier habe ich mir die Arbeit ehrlich gesagt selbst gemacht 😉
Tank

Der originale Dieseltank der Feuerwehr fasste lediglich 80 Liter, was für mein Vorhaben natürlich viel zu wenig ist. Entsprechend habe ich relativ lange nach einem passenden Ersatz gesucht. Ziel war eine Kapazität von mindestens 300 Litern.
Neben dem Volumen spielte vor allem die Bauform eine entscheidende Rolle. Der Tank musste flach genug sein, um unter die Kabine zu passen, ohne dabei Bodenfreiheit oder Rampenwinkel zu verschlechtern. Gerade im mittleren Fahrzeugbereich ist der Platz begrenzt, sodass hier sorgfältig geplant werden musste.
Beleuchtung
Nach dem vollständigen Entfernen der Feuerwehr-Elektronik habe ich mich auf die Suche nach der originalen Fahrzeugelektrik gemacht. Nach etwas Recherche konnte ich die vermutlich originalen Leitungen des EuroCargo im hinteren Bereich des Rahmens, in der Nähe der Anhänger-Elektronik, ausfindig machen.
Nach einigem Durchmessen ließ sich dort alles finden, was für die Fahrzeugbeleuchtung benötigt wird. Ich habe mich für eine Mischlösung aus LED- und Halogenleuchten entschieden. Um die Funktion der Blinkerausfallkontrolle sicherzustellen, kam zusätzlich ein LED-Widerstand zum Einsatz.
Batteriekasten
Die Batterien waren ursprünglich ebenfalls im Feuerwehrkoffer untergebracht und mussten im Zuge des Umbaus neu positioniert werden. Stattdessen ist es ein gebrauchter Batteriehalter von MAN geworden – der passt nämlich erstaunlich gut auch an einen Iveco.



